Das Übersetzungsverhältnis eines Stromwandlers beschreibt das Verhältnis von Primär- zu Sekundärstrom, beispielsweise 500/5, 250/5 oder 100/5. Ein Verhältnis von 500/5 bedeutet, dass bei einem Primärstrom von 500 A der Sekundärstrom 5 A beträgt.
Zu den üblichen Nennströmen auf der Primärseite gehören 20, 30, 40, 50, 75, 100, 150 und 2×a/C; die Nennströme auf der Sekundärseite betragen typischerweise 1 A oder 5 A. Die Schreibweise 2×a/C bezeichnet einen Stromwandler mit zwei Übersetzungsverhältnissen, die sich durch Reihen- (a/c) oder Parallelschaltung (2×a/C) interner Komponenten erzielen lassen. Bei Messanwendungen sollte der primäre Nennstrom (I1n) mindestens so groß sein wie der berechnete Laststrom (IC). Bei einem Laststrom von 350 A wäre beispielsweise ein 400/5-Stromwandler erforderlich. Für Schutzanwendungen kann ein größeres Übersetzungsverhältnis gewählt werden, um die Genauigkeit zu gewährleisten.