TRV04 dreiphasiger Rogowski-Spulen-Stromsensor mit 0–5-V-Effektivwertausgang (RMS)
Die Kombination aus Rogowski-Spule und Integrator ermöglicht eine Kompensation der Phasenverschiebung um 90° und einen Frequenzausgleich. Dadurch ist das Ausgangssignal der Rogowski-Spule phasengleich mit dem Primärstrom und frequenzunabhängig, was weitere Einsatzmöglichkeiten eröffnet. Der dreiphasige Integrator der Serie TRV04 besitzt ein Gehäuse aus Aluminiumlegierung mit hoher Störfestigkeit und gibt eine zum Primärstrom proportionale Momentanspannung aus (0–333 mV, 0–1 V, 0–5 V, 0–10 V). Er wird üblicherweise mit Leistungsanalysatoren, Oszilloskopen, Amperemetern, Datenloggern, Datenerfassungskarten und anderen Geräten verwendet.
Zu den Merkmalen gehören:
Vollständig isolierte Messung
Gehäuse aus Aluminiumlegierung, UL94-V0
CE-zertifiziert und RoHS-III-konform
Plattenmontage
Kompakte Bauform
Anwendungen:
Leistungsanalysatoren
Oszilloskope
Datenlogger
Datenerfassungskarten
Amperemeter
Was ist eine Rogowski-Spule?
Eine Rogowski-Spule wird auch als Differenzstromsensor bezeichnet. Sie ist eine ringförmige Spule mit Luftkern, die um einen Leiter angeordnet wird. Das vom Strom erzeugte wechselnde Magnetfeld induziert eine Spannung in der Spule. Die Spule ist praktisch ein mit dem gemessenen Leiter gekoppelter Gegeninduktor. Die direkt von der Spule ausgegebene Spannung ist proportional zur Änderungsrate des Stroms, zum Beispiel: bei 50 Hz/1 kA beträgt die Ausgangsspannung 85 mV, bei 60 Hz/1 kA beträgt sie 85 × 60/50 = 102 mV. Um eine Stromkurve oder einen frequenzunabhängigen Stromwert zu erhalten, ist eine Integratorschaltung erforderlich, die eine Kompensation der Phasenverschiebung um 90° und einen Frequenzausgleich bewirkt.