Transformatoren geben stets Wechselstrom (AC) und keinen Gleichstrom (DC) ab. Sie erhöhen oder verringern die Spannung, während die Wechselstromeigenschaften erhalten bleiben: Die Stromrichtung wechselt bei 50 oder 60 Hz regelmäßig. Warum leuchten dann LEDs, und warum funktionieren manche „Gleichstromgeräte“ auch bei direktem Anschluss an den Transformatorausgang? Der Grund ist einfach. Eine LED ist im Wesentlichen eine Diode. Sie lässt Strom in Durchlassrichtung fließen und sperrt ihn in der Gegenrichtung. Deshalb leuchtet sie in jeder zweiten Halbwelle. Ihre Helligkeit beträgt dabei ungefähr die Hälfte, und theoretisch flackert sie mit der Netzfrequenz (50/60 Hz). Das menschliche Auge nimmt dieses Flackern jedoch meist nicht wahr.
Die zulässige Sperrspannung vieler LEDs beträgt nur 5–10 V. Die Spitzensperrspannung bei einem 12-V-Wechselspannungstransformator liegt bei etwa 17 V. Bei längerem Betrieb können die LEDs dadurch beschädigt werden. Eine geeignete Schaltung sollte einen Vorwiderstand zur Strombegrenzung sowie eine zusätzliche Diode zum Schutz vor Sperrspannung oder einen Gleichrichter enthalten.